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  Lopud  
 
 
 
 
Benachbarte Inseln:
 
 
   
 
Lopud liegt im Nordwesten Dubrovniks. Die Nordküste ist zu Fuß nur sehr mühselig erreichbar, weil dort zwei Bergkämme sehr steil zum Meer fallen. Doch sind die Riffe, die durch die Verlängerung der Bergkämme entstanden sind sehr gut zugänglich. Dies sind die Riffe Sveti Mihaljo, Mali Skupio und Veliki Skupio im Nordwesten der Insel. Darüber hinaus befindet sich auch im Nordwesten die Insel Skupio, welche aber sehr klein ist. Im zentralen Teil von Lopud existiert ein Tal mit Olivenhainen, Weinbergen und Obstgärten. Im Nordwestlichen Teil dieses Tals liegt die Bucht von Lopud und im Südöstlichen Teil die Bucht von Sunj. In der Nähe von Sunj befindet sich auch ein Strand.
Die Insel hat eine sehr aufregende Vergangenheit. Sie war schon in der Antike von den Griechen besiedelt und hieß Delaphodia, wurde dann später eine römische Siedlung mit dem Namen Lafota und gehörte dann schließlich im 11. Jahrhundert zur Republik Dubrovnik. Die Insel wurde ab 1457 Sitz eines Fürstentums, gehörte aber immer noch zu Dubrovnik. Die Bewohner der Insel haben sich schon sehr früh auf die Seefahrt spezialisiert und beteiligten sich bei Kriegszügen unter spanischer Flagge. In dieser Zeit sind sehr viele Seemänner der Insel gefallen. Die Insel besitzt sehr viele Baudenkmäler. Dies sind zum Großteil kleine Kirchen, wie beispielsweise die Kirche von St. Petrus. Damals wurde die Lopuder Bucht von zwei Festungen aus verteidigt. Eine der beiden stammt aus dem 16. Jahrhundert und befindet sich am Fuße des höchsten Inselberges. Inder Nähe der Lopuder Hafens befinden sich zwei Sehenswürdigkeiten, einmal die Dreifaltigkeitskirche, aus dem 16./17. Jahrhundert, an der Hafeneinfahrt und es befindet sich oberhalb des Hafens das Franziskanerkloster aus dem Jahre 1483, welches aber seit 1808 unbewohnt ist. Die Klosterkirche der Madonna hat sehr viele Kunstschätze, wie z.B. ein barockes Gemälde der Rosenkranzmadonna. Am Ufer findet man das erneuerte Sommerhaus Dordic, das einen schönen Park besitzt und man stößt ebenso auf das verlassene Dominikanerkloster. Wie schon erwähnt war Lopud ein Fürstensitz. Die Ruinen des Fürstenpalastes aus dem 16. Jahrhundert sind immer noch erhalten, sowie auch die Gartenterrasse. Die Bucht von Sunj, welche sich im süd-östlichen Teil befindet, hat auch eine Kirche: Kirche der Madonna. Diese wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bis zum 17. Jahrhundert immer wieder erweitert. In dieser Kirche gibt es sehr viele bewundernswerte Kunstobjekte, wie beispielsweise den Handgeschnitzten Hauptaltar.

 
   
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