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  Legenden  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
Um die kleine Insel Lokrum tummeln sich viele Legenden. Die Bekanntesten sind hier aufgeführt.


Legende um den Verkauf des Lazaretts


Legende vom Schiffbruch Richard Löwenherz

Legende über den Bannfluch der Benediktine
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Die Legende um die kaiserlichen Perlen
   
Legende um den Verkauf der Lazaretts

Das Lazarett auf Lokrum ist auf einem sehr schönen Stück Land. Einmal sah ein Mann dieses schöne Stück Land und wollte es kaufen. Er verhandelte mit der Republik Dubrovnik, den Mönchen und man kam einfach zu keiner Lösung. Dem Mann aber, war es sehr wichtig genau dieses Stück Land zu erhalten, also ging er zu dem damaligen Besitzer der Insel hin und bot ihm folgendes Geschäft an:
Der Mann wollte dem Eigentümer soviel Land abkaufen, wie unter die Haut eines Ochsen passt. Der Eigentümer willigte ein und der Mann ging hin und nahm die größte Ochsenhaut die er nur kriegen konnte und schnitt diese in dünne Scheiben. Dann schlug er ein Lederband um sie ein fasste das begehrte Grundstück ein. Als der Eigentümer am Ende verkaufen musste, hatte er gesehen, dass man überlistet hatte.
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Legende um den Schiffbruch König Löwenherz’

Als König Richard Löwenherz im November 1192 von seinem Kreuzzug über das Mittelmeer zurückkehrte, war es stürmisch und die Fahrt wurde von großen Wellen beeinträchtigt. König Löwenherz war gläubig und hoffe auf die Gnade des Himmels. Somit gab er am Ende ein Gelübde ab. Er wollte zwei Kirchen für die heilige Jungfrau Maria erbauen. Die erste Kirche wollte er dort errichten, wo er das erste mal wieder Fuß auf Festland setzen würde, die andere Kirche sollte in seiner Heimat errichtet werden. Der Sturm wurde immer stärker und als es am aussichtlosesten aussah, sah der König die Insel Lokrum. Dort fasste er dann sofort Fuß. Die Dubrovniker Republik entsandte sofort Menschen der Stadt dem König und hieß ihn mit Geschenken willkommen. Er durfte rasten und sich ausruhen. Der Dubrovniker Senat plante derzeit eine Errichtung einer neuen Kirche. Der König wurde dann davon überzeugt seine Stiftung der Kathedrale zu gute kommen zu lassen. Die Dubrovniker versprachen dem König sein Gelübde zu erfüllen, indem sie eine Kirche auf Lokrum erstellen wollten. Dann segelte der König auf einem Dubrovniker Schiff seinem Schicksal entgegen.
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Legende um den Bannfluch der Benediktiner

Eine Nacht bevor die Benediktiner ihre Insel verlassen mussten, versammelten sie sich noch ein allerletztes Mal. Sie sprachen ihre Gebete und gingen mit ihren Kerzen falsch herumgedreht in Form einer Prozession um ihre hochgeschätzte Insel, ihren Verlust bedauernd. Mit dieser Prozession verfluchten die Benediktiner alle zukünftigen Besitzer der Insel. Und tatsächlich starben alle nachfolgenden Besitzer keines natürlichen Todes. Selbst in „jüngster“ Zeit konnte man dies vernehmen, dass die Besitzer Lokrums alle auf eine unnatürliche Art und Weise starben. Der Bruder des österreichischen Kaisers wurde hingerichtet, der Erzherzog in Mexiko, Kaiserin Elisabeth wurde am Genfer See Opfer eines Attentäters und der Thronfolger Rudolph begann Selbstmord in Mayerling.
Man sagt, dass wenn man abends genau zuhört, kann man die Mönche noch ihre Gebete murmeln hören.
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Legende um die kaiserlichen Perlen

Nach Erzherzog Maximilian besuchten auch andere Habsburger die kleine Insel, so auch die wunderschöne Kaiserin Elisabeth. Es gefiel ihr sich auf der Insel aufzuhalten und die Atmosphäre zu genießen. Sie trug immer ihre Perlen mit sich, doch diese waren schon alt und unästhetisch geworden. Also warf sie die Perlen, die auch Kinder des Meeres genannt werden, in das Meer, welches den Perlen den ursprünglichen Glanz zurückgeben sollte. Doch die Kaiserin fiel einem Attentat zum Opfer und kam nie wieder auf die Insel zurück. Seit diesem Augenblick an hütet die kleine Insel Lokrum diese Perlen tagsüber in ihrem Lichterglanz und beschützt die Perlen nachts mit den Schatten ihrer Wälder. Sollten sich einmal ungebetene Gäste den Perlen nähern, so verdeckt das Meer die Perlen mit seinem Schaum, den es durch die Wellen hervorruft.
Bis heute hat es noch keiner geschafft die Perlen zu finden.
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