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  Meereswelt  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
Da Lokrum Meeresströmungen der offenen See ausgesetzt ist, wirkt sich dies auf die am Boden angesiedelten Lebewesen und den Planktonwuchs aus. Die Bucht von Potoc bietet die Möglichkeit sich einen Teil dieses Lebens anzuschauen. In der Brandungszone der Insel ist es sehr felsig, somit gibt es dort kaum Pflanzen, wozu die große Hitze und der Salzgehalt auch beitragen.
Es gibt jedoch in der Spritzwasserzone Pflanzen, denen es gelungen ist sich diesen Lebensbedingungen anzupassen. Dazu gehören die Binsen, die Kaper und die Seelavendel. Diese an den hohen Salzgehalt angepassten Pflanzen nennt man Halophyten – Salzpflanzen.
Des Weiteren gibt es noch die Gezeitenzone, welche von den bisher genannten Zonen am meisten Lebewesen beherbergt und an der dunkelgrünen Farbe der Steine und Felsen gut von der Spritzwasser- und Brandungszone zu unterscheiden ist. Die Felsen und Steine dieser Zone sind wegen der Algen dunkelgrün gefärbt. Die in dieser Zone lebenden Tiere haben sich an die Umstände gewöhnt, so auch die drei auf Lokrum beheimateten Schneckenarten. Die kleine Gemeine Sandschnecke lebt in Gruppen und ist auf den Felsen oft anzutreffen. Diese ernährt sich hauptsächlich von den reichhaltig vorhandenen Algen. Sie ist eine der widerstandsfähigsten Arten und kann mehrere Tage außerhalb der Meereswassers überleben, wobei die Turbanschnecke dies nicht ohne weiteres kann. Sie ist die kleinere Art welche während der Ebbezeit in den Felsspalten zu finden ist und während der Flut seine Klappe aufmacht und mit den Tentakelähnlichen Fangarmen Planktonorganismen fängt. An der Küste ist noch die Napfschnecke sowie die tote Seeanemone und die Mittelmeer Miesmuschel beheimatet. Des Weiteren sind Strandasseln am Küstensaum aufzufinden. Oft trifft man auch auf die Sternpocke, welche an der Felsenoberfläche in einer Art Kegel haftet, an. Der Meeresboden ist ebenfalls stark besiedelt, doch die Tiere halten sich nur in ihrem gewohnten Lebensraum auf, sodass man leider von diesen Tieren recht wenig sieht. Jedoch sieht es anders bei den Seeigeln und Seesternen aus, welche man schon in geringer Tiefe findet. (Man findet aber manchmal auch ungewollt Seeigel, …) Eine andere Algenart, als die auf der Gezeitenzone, ist hier auch zu finden: die Adriatische Schirmalge. Interessant ist, dass diese Algen im Laufe ihres Daseins Kalk aufnehmen und so am ende weiß aussehen. Das Seegras siedelt auf sandig-modrigen Ablagerungen und ist eine der drei adriatischen Blütepflanzen. Die Seegraswiesen können bis zu 80 cm hoch werden, worin viele Organismen Schutz und Nahrung finden. Häufig trifft man auch auf dem Mädchenfisch. Dieser schwimmt oft sehr nah an der Wasseroberfläche. Mit Glück kann man auch tief irgendwo auf dem Meeresboden Perlen finden, …


 
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